Kommunalwahl 2014

Kommunalwahl am 25.5.2014

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich Ihnen vor:

Unsere Broschüre zur Kommunalwahl als PDF.

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Listenplatz 1 Jürgen Kemmner

Sport ist ein wichtiger Bestandteil im Leben des Stadtrats der Liste Engagierte Bürger: Früher spielte der 49-Jährige beim TV Echterdingen, der SpVgg Stetten und dem TSV Leinfelden Fußball, später schlug er nach dem Studium die Laufbahn eines Journalisten ein und ist nun Sportredakteur einer Tageszeitung. „Ich habe letzten Endes mein Hobby zum Beruf gemacht“, sagt der Echterdinger. Als heimatverbundener Mensch mit politischem Interesse hat sich Jürgen Kemmner erstmals 1999 bei der Kommunalwahl als Kandidat aufstellen lassen, schließlich ist der Vater von drei Söhnen 2005 für die Liste Engagierte Bürger in den Gemeinderat eingezogen – und wurde 2009 im Amt bestätigt. „Die Arbeit ist ebenso spannend wie vielseitig“, sagt er, „mit Engagement ist es möglich, die Entwicklung in Leinfelden-Echterdingen in allen Bereichen mitzugestalten und sich für die Anliegen der Menschen in unserer Stadt einzusetzen.“ Als Vater ist ihm besonders die vielfältige Gestaltung des Bereiches Betreuung und Bildung wichtig, wobei es ihm wichtig ist, verschiedene Schulphilosophien anzubieten. Und selbstverständlich hat Jürgen Kemmner ein Herz für den Sport und damit stets ein offenes Ohr für alle Vereine: „Sie tragen zur Vielfalt unserer Stadt bei und sind ein wichtiger Standortfaktor.“

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Listenplatz 2 Sabine Onayli

Aktiv sein und sich engagieren – so könnte man das Leben von Sabine Onayli auf den Punkt bringen. Schon in ihrer Jugend hat sie sich politisch bekannt, bei den Anti-Pershing-Demonstrationen in Bonn nahm die Leinfelderin teil, im Aktionskreis gegen den Flughafenausbau war sie seinerzeit aktiv. Das Thema Aufrüstung hat sich erledigt, mit dem Flughafen in seiner heutigen Form ohne 2. Startbahn hat sich die 50-Jährige arrangiert. Es gab und gibt inzwischen so viel anderes zu tun: Sabine Onayli war viele Jahre Vorsitzende des Gesamtelternbeirats der Schulen von Leinfelden-Echterdingen sowie der Zeppelinschule, Mitglied des Fördervereins der Zeppelinschule und der Immanuel-Kant-Realschule, Vorstandsmitglied des Ortsverbandes LE der Arbeiterwohlfahrt, Mitglied der Schutzgemeinschaft Filder, Mitglied der Jugendfarm Echterdingen –und seit 2009 bringt sie sich darüber hinaus tat- und wortkräftig als Stadträtin der Liste Engagierte Bürger im Gemeinderat ein. Woher die ausgebildete Arzthelferin die Energie nimmt, weiß sie manchmal selbst nicht. „Ich engagiere mich, weil es nötig ist – und ich es gern mache“, sagt Sabine Onayli. Bessere Gründe gibt es nicht.

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Listenplatz 3 Wolfgang Strobel

Der 54-Jährige ist ein fester Bestandteil von Musberg – als aktiver Hästräger der Siebenmühlental-Hexen prägt er das Gemeindeleben besonders während der Fasnetszeit, als aktives Mitglied des TSV Musberg ist er das ganze Jahr über ebenso engagiert und beschäftigt wie als Betreiber der Musberger Postfiliale. Dabei kann der selbstständige Offsetdrucker eines seiner Hobbys zum Wohle aller einbringen: Wolfgang Strobel plant gerne Veranstaltungen, begleitet die Vorbereitungen und mischt bei der Ausführung kräftig mit. „Ich will, dass Leinfelden-Echterdingen lebens- und liebenswert bleibt – vor allem im Sinne unserer Kinder“, sagt der vierfache Vater, der sich auch schon Opa nennen darf. In seiner Freizeit setzt sich der Musberger gerne auf sein Motorrad und spürt den Wind um seine Nase wehen. Denn auf seiner Maschine trägt Wolfgang Strobel selbst während der Fasnet keine Scheme (Maske), sondern lieber einen Helm. 

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Listenplatz 4 Sigrid Ott

Die Stettenerin zählt zu einer Spezies von Menschen, die leider nicht mehr allzu häufig vorkommt. Nicht Wellness, nicht Sport, nicht Faulenzen, sondern eine fundierte und leidenschaftliche politische Diskussion ist eine der Lieblingsbeschäftigungen von Sigrid Ott. „Mir ist Politik sehr wichtig“, sagt die 52-Jährige, „ich möchte mich konstruktiv einbringen, Gespräche anstoßen, etwas bewegen und schließlich die Situation hin zum Guten verändern.“ Selbstverständlich ist es für die verheiratete Mutter von zwei Kindern mit Reden allein nicht getan – Sigrid Ott engagiert sich mit viel Passion seit 2004 im Elternbeirat. Sie war Vorsitzende des Gesamtelternbeirats der Kindergärten, stellvertretende Vorsitzende des Gesamtelternbeirats der Schulen, Mitglied im Arbeitskreis Filder und Kochmutter am Immanuel-Kant-Gymnasium. Heute ist sie immer noch im Elternbeirat an der Immanuel-Kant-Realschule.  Zeit und Möglichkeiten, eine gepflegte und zielführende Diskussion zu beginnen, sind dabei ausreichend vorhanden. Und wenn Sigrid Ott von allem abschalten möchte, dann singt sie im Chor (Rejoice) mit anderen oder sie zieht sich in die Natur zurück und genießt die Ruhe.

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Listenplatz 5 Senada Leinmüller

Die selbstständige Ayurveda-Therapeutin aus Leinfelden hat wohltuende Hände und eine ausgeprägte soziale Ader. Sie arbeitet aktiv für die Kelly-Insel, die sich für eine kinderfreundliche Gesellschaft einsetzt, sie begleitet schwer kranke Menschen auf ihrem letzten Weg und unterstützt den Verein für Bestattungs- und Trauerkultur in Leinfelden-Echterdingen. „Ich möchte ein soziales Netz knüpfen“, sagt Senada Leinmüller, „ich möchte Brücken bauen zwischen jungen und alten sowie starken und schwachen Menschen.“ Ein Dorn im Auge ist ihr der starke Verkehr in unserer Stadt, vor allem die damit einhergehenden Gefahren sowie der Lärm. Neben all dem generationenübergreifenden Engagement bleibt ihr aber auch noch Zeit, sich um sich selbst zu kümmern – dann begibt sie sich in die Natur und tankt Leben auf. Und gelegentlich findet sie sogar Zeit fürs Tanzen.

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Listenplatz 6 Rainer Richarz

Der Echterdinger ist als Anhänger der ersten Stunde ein aufmerksamer
Beobachter des kommunalpolitischen Geschehens und daher häufig bei Sitzungen des Gemeinderates und der Ausschüsse im Publikum anzutreffen. Er betreibt seit Jahren Überzeugungsarbeit in Bezug auf schadstoff-reduzierten Pkw-, Lkw- und Busverkehr. Anstatt sich an hoch komplizierten Mobilitätskonzepten zu versuchen, sollten sich die Verantwortlichen am bereits Machbaren orientieren und diese Konzepte zügig umsetzen“, lautet sein Credo, „in anderen Städten fahren schon heute Elektrobusse im Linienverkehr und Erdgas-betriebene Lkw bei der Müllentsorgung.“ Was leider häufig noch fehlt: Spezielle Auflagen für die Entsorgungsbetriebe und Tankmöglichkeiten für Erdgas. Ein gutes Beispiel bietet die Stadt Göppingen, bei der die Stadtwerke eine solche Tankstelle betreiben. „Man müsste nicht einmal hinfahren“, betont der 51-Jährige, „es genügt ein Blick ins Internet.“ In seiner Freizeit unternimmt der Orthopädietechnik-Meister gerne Ausritte in die Natur – und macht sich Gedanken (auch) über Kommunalpolitik.

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Listenplatz 7 Heike Schröpfer

Langeweile?  Ein unbekanntes Gefühl für Heike Schröpfer. Die 47- Jährige ist als Familienmanagerin, als Ehrenamtliche und als Betreuerin im ambulanten Pflegedienst häufig im Einsatz. Die Mutter von zwei Kindern war Elternbeiratsvorsitzende der Lindachschule in Stetten und stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende der Realschule Seefälle in Bonlanden sowie Kochmutter im Eduard-Spranger-Gymnasium in Bernhausen. Es ist nicht schwer zu erraten – Heike Schröpfer liegen die Bedürfnisse und Wünsche der jungen Generation am Herzen. „Ich bin überzeugt,” sagt sie, „dass man mit festen Willen und viel Ausdauer unsere Schule verändern und dort einen Lebensraum schaffen kann.” In Leinfelden -Echterdingen stehen die Schulen erst am Anfang dieses langen Weges, die ausgebildete medizinische-technische Assistentin brennt darauf, sich aktiv in die weitere Gestaltung miteinzubringen. Kraft für ihre Aufgaben sammelt Heike Schröpfer beim Patchwork-Nähen, Spazierengehen mit dem Hund und beim Pilze sammeln.

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Listenplatz 8 Daniela Kindermann-Schneider

Seit 1972 lebt Daniela Kindermann-Schneider in Leinfelden-Echterdingen, sie lebt gerne hier – das bedeutet aber nicht, dass sie keine Verbesserungswünsche mehr hätte. „Unser Bildungssystem ist ungerecht, denn gute Bildung hängt zu sehr von sozialer Herkunft und Unterstützung der Eltern ab“, kritisiert die 48-Jährige, „auch unsere Gymnasien benötigen Schulsozialarbeiter, der Mensch als solcher kommt dort viel zu kurz.“ Die jungen Menschen liegen der Diplom-Pädagogin am Herzen, nicht nur in der Schule, auch in deren Freizeit – sie würde gerne mehr Treffpunkte einrichten, an denen sich die Kids gerne aufhalten wie etwa einen Skaterpark. Ein zweites Thema, das sie umtreibt, ist die Bürgerbeteiligung. „Wir brauchen mehr Transparenz in der Informationspolitik der Stadt“, sagt sie, „nur wenn man alle Infos hat, kann man eine objektive Entscheidung treffen. Das Negativbeispiel heißt Stuttgart 21.“ Um nicht im Alltagsstress zu ertrinken, geht Daniela Kindermann-Schneider gerne in die Natur zum Wandern, Radfahren oder sie reist. Beim Chor „Rejoice“ in Stetten singt sie mit großer Freude.

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Listenplatz 9 Sven Titum

Bei Sven Titum geht es im Beruf darum, zuverlässig nach oben zu kommen – der 45-Jährige ist Konstrukteur für Aufzugs- und Rolltreppengetriebe. In der Kommunalpolitik, das weiß der verheiratete Vater von zwei Kindern, muss man gelegentlich auch Rückschläge verkraften und es geht ein Stückchen abwärts. „Es ist die Herausforderung, etwas zu bewegen, was mich motiviert, mich für unsere Stadt zu engagieren“, sagt der Leinfelder, der seit 1999 hier lebt. Als Ausgleich zum Beruf und zu seinem Engagement für Leinfelden-Echterdingen  beschäftigt sich Sven Titum gerne in seinem Garten, kümmert sich um sein Brennholz oder er fährt gemeinsam mit seiner Familie Rad. 

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Listenplatz 10 Stephanie Erbach

Die 1967 geborene Stettenerin hat in ihrem Leben einige Qualifikationen gesammelt – über die Immanuel-Kant-Realschule und die Handelsschule erwarb sie das Fachabitur, anschließend absolvierte sie die  Ausbildung an der Sportschule Kiedaisch und arbeitete seit 1995 als selbstständige Gymnastiklehrerin sowie als Dozentin  an der Volkshochschule und verschiedenen Krankenkassen. „Gesundheit ist ein wichtiges Gut“, betont Stephanie Erbach, „sie zu schützen ist mir ein großes Anliegen, daher ist es mir immens wichtig, unsere Stadt so gut es geht von Verkehrsproblemen zu entlasten und unnötigen Lärm sowie zusätzliche Abgase aus Leinfelden-Echterdingen fernzuhalten.“ Seit 2002 ist die Stettenerin auch Heilpraktikerin, dabei hat sie sich auf die Tierheilkunde spezialisiert – denn Tiere spielen in ihrem Leben ebenfalls eine große Rolle. Stephanie Erbach engagiert sich ehrenamtlich in mehreren Tierschutz-Organisationen und kümmert sich zu Hause natürlich liebevoll um ihre eigenen Hunde und Katzen. 

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Listenplatz 11 Carl-Thomas Schneck

Im Alter von sechs Jahren kam der gebürtige Schwarzwälder in unsere Stadt – und dort fühlte er sich in Musberg gleich pudelwohl. Im TSV spielte er Fußball und ging in der Ringer-Abteilung auf die Matte, er tobte sich auf dem Aktivspielplatz aus und für Ski am Piz Mus. „Ich habe in dieser Zeit viele Freundschaften geschlossen, die heute noch bestehen“, sagt der Filialleiter einer Autovermietung. Keine Frage: Der 46-Jährige ist eng verbunden mit Leinfelden-Echterdingen, deshalb engagiert er sich gerne: Die Lärmbelastung durch Flugzeuge oder durch die Folgen von Stuttgart 21 möchte er in Maßen halten, weil er großen wert darauf legt, dass die Menschen in unserer Stadt eine hohe Lebensqualität genießen. Aber auch der Wirtschaftsstandort liegt Carl-Thomas Schneck am herzen. „Wir müssen den Einzelhandel unterstützen“, betont er, „nur so können wir die Abwanderung der lokalen Kaufkraft eindämmen.“ Als Ausgleich für Beruf und Engagement unternimmt der verheiratete Vater von zwei Kindern gerne Ausflüge mit der Familie in ganz Deutschland. Denn: Reisen bildet. 

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Listenplatz 12 Stefan Rudy

Der 48-Jährige ist ziemlich engagiert und ein Bürger sowieso – Stefan Rudy ging schon 2004 für die Liste Engagierte Bürger ins Rennen. Bisher hat es nicht gereicht für einen Sitz im Gemeinderat, doch auch im Tennis gilt nach einem ersten Aufschlag ins Aus: Second Service – zweiter Aufschlag. Womit wir schon beim weißen Sport mit dem Filzball sind, der Passion des Stetteners. Als Junge trat er in den Tennisclub Stetten ein, fast 40 Jahre ist Stefan Rudy dort nun schon Mitglied, und er weiß längst, dass nur aktive Mitarbeit eine Gemeinschaft nach vorn bringt. Inzwischen ist Außendienst-Mitarbeiter auch Vorstandsmitglied des Clubs und fungiert zudem als Jugendsportwart. „Die Vereinsarbeit ist nicht immer reines Vergnügen, aber sie ist immens wichtig, weil nur so ein Verein den Anforderungen der Zeit gewachsen und zukunftsfähig ist“, betont der Betriebswirt (VWA), „beim TC Stetten liegt mir deshalb die Jugendarbeit und Jugendförderung ganz besonders nahe.“ Und wenn bei Stefan Rudy Beruf und Tennis einmal Sendepause haben, widmet er sich seiner Partnerin und den Kindern. Eines seiner Hobbys ist das Reisen – wir meinen: Wer so viele verschiedene Interessen und Anforderungen unter einen Hut bringt, der ist auch nach einer viereinhalbstündigen Gemeinderatssitzung noch hellwach und aufnahmefähig. 

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Listenplatz 13 Rolf Wurster-Quetschlich

Es dürfte nur wenige Vereinsmitglieder der SpVgg Stetten geben, die Rolf Wurster-Quetschlich nicht kennen. Der 48-Jährige war in diesem Club einst als junger Fußballspieler aktiv, nun wirbelt er nicht mehr durch die gegnerischen Strafräume, sondern durch die Geschäftsstelle. Der Vater von zwei Söhnen ist Vorstandsmitglied der SpVgg, davor engagierte sich Rolf Wurster-Quetschlich als Jugendleiter und Jugendtrainer. „Ich fühle mich unserer Stadt und ganz besonders Stetten verbunden“, sagt er, „deshalb will ich meine Erfahrung aus dem Vereinsleben in die Kommunalpolitik einbringen.“ Weil der Mensch von Sport allein aber nicht glücklich und vor allem nicht satt wird, hat sich der Stettener ein (für seine Familie und Freunde) sehr erfreuliches Hobby zugelegt: Rolf Wurster-Quetschlich gilt als leidenschaftlicher Koch. Sein Engagement in der Küche ist mindestens genauso groß wie das für die SpVgg Stetten und die Liste Engagierte Bürger. 

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Listenplatz 14 Susanne Wanders

In ihrer Zeit als Elternbeiratsvorsitzende der Schönbuchschule hat Susanne Wanders zahlreiche Prozesse der Schulentwicklung und der Evaluation mit viel Engagement aktiv und professionell begleitet. „Wichtig ist mir eine faire Behandlung von Schülerinnen und Schülern“, betont die zweifache Mutter. Mit dem bestehenden Schulsystem ist sie nicht glücklich, sie hat genaue Vorstellungen, wie Schule aussehen sollte, damit Kinder und Jugendliche mit Freude lernen. Mit ihrem Ehemann betreibt sie die Firma “Qualitätsmanagement”, die professionellen Schulungen und Projektunterstützung anbietet. Darüber hinaus betreibt Susanne Wanders seit 20 Jahren eine Sprachenschule, dort begeistert sie Kinder ab drei Jahren für fremde Sprachen, vorzugsweise Englisch und Französisch. In ihrer Freizeit unternimmt sie gerne etwas mit der Familie, zudem liest sie gerne und segelt mit großer Freude. 

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Listenplatz 15 Helmut Haas

Geboren wurde Helmut Haas in Emmendingen im Schwarzwald, nach Leinfelden-Echterdingen ist er 2003 gekommen und lebt seitdem in Musberg. Schnell hat er hier Fuß gefasst, hat sich politisch engagiert – der 60-Jährige ist erklärter Gegner von Stuttgart 21, er hält regelmäßig Mahnwache in Stuttgart. Keine Überraschung ist es deshalb, dass er sich in unserer Stadt dem Schwabenstreich LE anschloss. „Wenn Stuttgart 21 wirklich nicht zu verhindern ist“, sagt er, „müssen wir alles dafür tun, die Belastungen hier bei uns so gering wie möglich zu halten. Das gilt auch für den S-Bahn-Takt.“ Auch dem Verein Lebenswertes LE trat der gelernte CNC-Fräser bei. Wenn er sich nicht für eine Sache engagiert, setzt sich Helmut Haas gerne auf sein Motorrad. 

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Listenplatz 16 Dorothea Paulsen

Der Mutter von vier Kindern liegt die Gesundheit ganz besonders am Herzen. Als Apothekerin ist sie für das körperliche Wohlergehen ihrer Kunden bestens gerüstet, als aktives Kirchenmitglied weiß Dorothea Paulsen auch, wie man sich geistige Erbauung verschafft. „Ich setze mich dafür ein, dass die Umweltbelastungen in einem erträglichen Maß bleiben“, sagt sie. Körper und Geist gleichermaßen stärkt sie mit ihren Hobbys – sie liest und singt gerne, auch Stricken zählt zu den Lieblingsbeschäftigungen. Und schließlich erfreut sich als begeisterte Kuchenbäckerin nicht nur sich, sondern ihre Familie und Freunde. 

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Listenplatz 17 Joachim Mewes

Joachim Mewes ist eigentlich immer in Bewegung – als Vater eines Sohnes, als begeisterter Triathlon-Sportler, als Fußball-Trainer beim TV Echterdingen, als Vertriebs-Außendienstler und als Mitstreiter der Liste Engagierte Bürger. „Man sollte seine Energie für sinnvolle Tätigkeiten nutzen“, sagt der 46-Jährige, „und in seiner Heimatstadt das Geschehen mitzugestalten ist ganz bestimmt eine sinnvolle Sache.“ Ausdauer jedenfalls hat Joachim Mewes mehr als genug – als Triathlet ist er im Wasser, auf dem Rad und zu Fuß stets zügig unterwegs. Und weil man auch in der Kommunalpolitik häufig einen ziemlich langen Atem benötigt, sind sportliches und politisches Engagement für Joachim Mewes durchaus unter einen Hut zu bringen. 

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Listenplatz 18 Robert Veit

Robert Veit kennt Leinfelden-Echterdingen und die Filder. Aufgewachsen in unserer Stadt, hat er Kindergarten und Grundschule in Stetten  und das PMH-Gymnasium besucht. Seinen Zivildienst hat er auf der Jugendfarm geleistet. „Fürs Studium und in meinen ersten Berufsjahren war ich im europäischen Ausland“, erzählt der 45 Jahre alte Diplom-Wirtschaftsingenieur, „seitdem bin ich Anhänger der europäischen Idee.“ Zurück in Leinfelden-Echterdingen ist Robert Veit als selbstständiger Berater tätig. Mit seiner Partnerin und seiner kleinen Tochter fühlt er sich in unserer Stadt wohl, wenn ihn auch die zunehmenden Verkehrsbelastungen ärgern. „Wir brauchen Konzepte, um die Bevölkerung von Lärm und Abgasen zu entlasten“, fordert er – und will sich bei der Liste Engagierte Bürger dafür einsetzen.  

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Listenplatz 19 Andrea Lawal

Die Musbergerin hat den Rhythmus im Blut – sie trommelt in ihrer Freizeit und sie besucht leidenschaftlich gerne Konzerte sowie Musik-Festivals. Dass es da mitunter laut zugeht, stört sie nicht, wenn aber Lärm aus anderen Quellen kommt, ist für die Friseurin Schluss mit lustig. „Fluglärm, Autolärm – diese Belastungen sollten auf ein Mindestmaß beschränkt werden“, betont die 53-Jährige, die darauf setzt, den Öffentlichen Personennah-Verkehr in Leinfelden-Echterdingen zu verbessern, damit es den Menschen leichter fällt, das eigene Auto auch mal stehen zu lassen. „Busverkehr und Stadtbahn sollten ausgebaut werden“, sagt Andrea Lawal. Sie engagiert sich darüber hinaus im Verein Amanaogu, der sich die Förderung von afrikanischen Kindern, Jugendlichen und Witwen auf die Fahne geschrieben hat. 

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Listenplatz 20 Katharina Wirges

Die Oberaicherin ist die Initiatorin der Bürgerinitiative gegen Fluglärm, mit ihren Mitstreitern kämpft sie seit 2010 dafür, die Belastung durch den Flugverkehr in unserer Stadt so gering wie möglich zu halten. Daneben findet sie auch Zeit, sich im Verein “Lebenswertes LE” zu engagieren. In ihrer Freizeit mag es Katharina Wirges musisch – siespielt Klavier, genießt Musik oder liest. 

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Listenplatz 21 Dieter Peukert

Der Mann aus Oberaichen gehört zu den Gründungsmitgliedern der Bürgerinitiative gegen Fluglärm und er ist in all den Jahren nicht müde geworden, auf Missstände im Flugverkehr hinzuweisen und sich Gehör zu verschaffen. „Wenn wir uns nicht bemerkbar machen, können wir unsere Ziele nie durchsetzen“, sagt der 53-Jährige, der auch  Mitglied im Verein “Lebenswertes LE” ist. Seine liebsten Freizeitbeschäftigungen zählen Wandern und Reisen sowie die Musik. 

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Listenplatz 22 Steffen Kocher

Der 45-Jährige wohnt in Leinfelden-Echterdingen, er arbeitet hier und er verbringt in unserer Stadt einen Großteil seiner Freizeit. Der Leiter des Rechnungswesens in einem Musberger Unternehmen engagiert sich seit vielen Jahren in Stetten – im Theater unter den Kuppeln ist er als Bühnenmaler und Kulissenbauer, aber auch als Schauspieler auf der Bühne aktiv. Zuletzt spielte er einen Buchhalter. „Etwas zu entwickeln und es zur Umsetzung zu bringen, das fasziniert mich und treibt mich an“, sagt der Musberger, der diese Philosophie auch in der Kommunalpolitik verfolgt. Dabei setzt er sich besonders dafür ein, die negativen Folgen von Stuttgart 21 für die Menschen in Leinfelden-Echterdingen so erträglich wie möglich zu gestalten. In seiner Freizeit geht er auf sein Stückle im Sternlesberg, wo er sich beim Rasen mähen und Obstbäume schneiden entspannt. Und weil sein Engagement nicht an der Stadtgrenze endet, ist er auch in der Kartei der Deutschen Knochenmark-Spender registriert.

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Listenplatz 23 Andreas Kemmner

Andreas Kemmner ist nicht leicht unterzukriegen. Der 38-Jährige hat viele Jahre  beim TSV Leinfelden Selbstverteidigung betrieben und hat es bis zum schwarzen Gürtel gebracht. Sein Engagement geht allerdings weit über den Sport hinaus – Andreas Kemmner arbeitet als Vorstandsmitglied auch aktiv an der positiven Entwicklung des größten Sportvereins unserer Stadt mit. Er ist zudem als Elternbeirat im Goldwiesen-Kinderhaus aktiv. Auch im Arbeitsleben muss Andreas Kemmner jeden Tag kräftig anpacken – als Unternehmer, der einige Mitarbeiter führen muss, gilt es immer wieder neuen Herausforderungen aktiv zu begegnen. Aber wenn’s ums Kämpfen geht, ist er auch als Vater eines kleinen Sohnes ja bestens geschult.
Ihm sind die Themen Bildung und Betreuung wichtig. Ebenso liegt ihm das Thema Sportstätten in Leinfelden-Echterdingen am Herzen. 

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Listenplatz 24 Maria Dedich

Im Schwarzwald geboren, ist Maria Dedich nach vielen Stationen 2005 nach Leinfelden- Echterdingen gekommen. Das Leben der 64-Jährigen stand und steht noch immer stark im Zeichen der Hilfe für andere Menschen. Erlernt hat sie den Beruf der Krankenschwester, danach war sie auf der Intensivstation einer Klinik tätig. Nach der Geburt ihrer beiden Töchter kümmerte sich die junge Mutter 16 Jahre lang nicht nur um Haushalt und Erziehung, sondern um alle Aufgaben, die in einer Familie anfallen. Schließlich begann Maria Dedich in einem Seniorenheim zu arbeiten, aktuell ist sie mit großer Hingabe dabei, im Verein für Bestattungs- und Trauerkultur sowie in der Hospizgruppe aktiv mitzuarbeiten und sich einzubringen. Wer sich mit solch existenziellen Themen und Fragen befasst, den kann im Gemeinderat nichts ängstigen. 

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Listenplatz 25 Irina Kunzi-Watolla

Mit vier Jahren kam sie nach Musberg – und wollte seitdem nie wieder aus Leinfelden-Echterdingen weg. Die Eichbergschule kennt sie bestens, der Aki war ihr zweites Zuhause als Kind und Jugendliche und auf der Tennisanlage auf dem Hauberg verbrachte sie nicht nur als aktive Spielerin viel Zeit. „Dort war man frei und konnte viele Ideen realisieren“, sagt sie. In Stetten lernte sie das Theater unter den Kuppeln kennen – und war sofort begeistert und gefangen von der Vielseitigkeit der Aufgaben. Irina Kunzi-Watolla packt seitdem beherzt mit an, sie leitete die Jugendgruppe, hatte das Ressort Öffentlichkeitsarbeit inne, dokumentierte den Neubau des Bühnenhauses, und sie kümmert sich um vieles mehr. „Auf allen drei Bühnen habe ich schon gespielt, gesungen, gemalert oder gehandwerkert“, erzählt sie, „mein liebstes Projekt ist der Gottesdienst auf der Freilichtbühne, der jedes Jahr mit der evangelischen Kirchengemeinde in Stetten organisiert wird.“ Daneben war die alleinerziehende Mutter eines 13 Jahre alten Sohnes in einigen Elternbeiräten aktiv, wo sie Defizite unserer Stadt erkannte. „Schade,dass ich für meinen Sohn keine geeignete Schulform angeboten wurde“, sagt sie. Beruflich eingespannt ist Irina Kunzi-Watolla als Projektorganisatorin in der Automobil-Industrie. Ihre Lebensphilosophie lautet: Aktiv sein! Und die setzt sie auch um – im Theater, im Skiclub, im Tennisverein, in ihrem Schrebergarten oder in der Eselsmühle.  „Dich trifft man auch überall“, das hört sie immer wieder. Vielleicht auch bald im Gemeinderat? 

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Listenplatz 26 Hilda Hund

Einigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern dürfte der Name bekannt sein: Hilda Hund war Gründungsmitglied des Vereins Lebenswertes LE und dort einige Zeit im Vorstand; darüber hinaus engagiert sich die 56 Jahre alte promovierte Naturwissenschaftlerin für den Verein LE-Solar und in der Bürgerstiftung, sie war aktiv beteiligt am Bürgerdialog 2000 und sie war langjähriges Mitglied im Förderverein der Ludwig-Uhland-Schule sowie der Musikschule. Bei so viel Engagement in Leinfelden-Echterdingen könnte man glauben, Hilda Hund lebt schon seit Kindesbeinen hier. Nein, sie kam (erst) 1986 in unsere Stadt – doch für sie ist bürgerschaftliches Engagement eine Selbstverständlichkeit. „Mit liegt besonders die Chancengleichheit der Menschen am Herzen“, sagt die Mutter zweier erwachsener Kinder, „im Bildungssystem wie im Beruf und im sozialen Umfeld.“ Dass Hilde Hund aktiv für die Gleichberechtigung eintritt und das Gender Mainstreaming (Geschlechter-Gerechtigkeit) vertritt, überrascht da nicht. Was sie darüber hinaus beschäftigt, ist die alarmierend hohe Verkehrsbelastung in unserer Stadt. In ihrer Freizeit nimmt die Managerin die kulturellen Angebote in Leinfelden-Echterdingen wahr, sie stöbert häufig in den Büchereien und ist eine aktive Kundin der Volkshochschule. 

 

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